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Mein Leserbrief auf den Weltwocheartikel vom 10.9.20: "Die Weltwoche liegt falsch - Weshalb die Corona-Strategie des Bundes richtig ist: Globale Pandemie, lokal

"Globale Pandemie, lokale Lösungen"

Schade, ich habe gehofft, dass der Artikel Zahlen widerlegt, die gegen den bundesrätlichen Kurs sprechen. Stattdessen wiederholt Marcel Salathé nur, was für den Kurs spricht und nie wissenschaftlich diskutiert wurde. Nicolas Taleb ("Der schwarze Schwan") sagt, Politik sollte nicht einfach suchen, was für eine Entscheidung spricht, da findet sich immer etwas, sondern widerlegen, was dagegenspricht und es erst dann tun. Die Zahlen, die Marcel Salathé verwendet, sind die "PR"-Zahlen des Bundesrates und der Taskforce, die für die PR-Massnahmen zuständig ist. Die offiziellen Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit und für Statistik sprechen eine andere Sprache. "27 Mio diagnostizierte Fälle": Nein, nur positive PCR-Tests, wenn überhaupt. Das BAG sagt, dass es mehr positive Fälle als positiv getestete Personen gibt, da mehrfach Tests gemacht werden. " Hohe Dunkelziffer": Die Positivrate der PCR-Test war immer überschaubar. Ich meine, im April war der Höhepunkt zwischen 10 - und 15 %, jetzt in KW 35 beträgt sie 3.0 % und der Jahresdurchschnitt ist auf 4.9 % gesunken - das spricht gegen eine hohe Dunkelziffer! "900 000 Tote", "200 000 Tote in USA": Da gibt es mehrere Ungereimtheiten. 1. Das CDC in USA hat letzte Woche veröffentlicht, dass nur 6 % aller als "Covid-19"-Toten Deklarierten an Covid-19 gestorben sind. Ich habe gehört, dass kein Land mehr zwischen mit und an Covid-19 gestorben unterschieden hat. (Von Italien habe ich einen Video Ausschnitt gesehen aus einer Pressekonferenz, wo das gesagt wurde. Aus Belgien weiss ich von einem dort ansässigen Freund, dass alle Toten aus Risikogruppen auch ohne Test COVID-19-Tote waren. In der Schweiz hat man so um diese Aussage herumlaviert, dass ich glaube, auch bei uns wurde nicht unterschieden.) 2. In der Schweiz hat man laut BAG in der KW 11 aufgehört die Influenza-Verdachtsfälle zu zählen. Alle Influenzaverdachtsfälle sind seit da SARS-CoV2-Verdachstfälle, da man die beiden Erkrankungen nicht unterscheiden könne. Um ein Covid-19-Verdachtsfall zu werden, braucht es einige und/oder-Kriterien, wobei die Schwelle tief liegt mit "akute Erkrankung der Atemwege" und/oder «Fieber >/= 38°C». Seit KW 11 werden die Sentinella-Proben auf SARS-CoV-2-Viren untersucht und es wurden solche in 15 Proben von 211 gefunden - spricht auch gegen die hohe Dunkelziffer! In der KW 35 weist das BAG die Verdachtsfälle zwar als steigend aus - was nicht erstaunt, denn ein vermutetes Rhinovirus macht die Runde, das das Kriterium "akute Erkrankung der Atemwege" erfüllt. In 5 untersuchten Sentinella-Proben in der KW 35 konnten jedoch keine SARS-CoV-2-Viren nachgewiesen werden. (In Deutschland übrigens seit der 16. KW nicht mehr.) 3. Wir haben in der Schweiz und wie es aussieht auch weltweit keine Übersterblichkeit! Wir hatten wenige Kalenderwochen, wo wir höher waren als im Jahr 2015, wobei wir das Jahr 2015 in der Vergleichsperiode aber nicht überholten und das hat sich schon Mitte Jahr wieder ausgeglichen, so war 2020 Ende Juli sogar wieder auf Platz 3 hinter dem Jahr 2019 und 2015! Dieses hervorragende You-Tube-Video zeigt, dass es international nicht anders war: Ivor Cummins - Viral Issue Crucial Update Sept. 8th.

 

 "Durchseuchung ist Kontrollverlust": Nein, Schweden steht gut da - Durchseuchung ist der Aufbau von Immunität in den nicht sensiblen Bevölkerungsgruppen und das schützt dann im Winter die sensiblen Bevölkerungsgruppen! Wir werden bald sehen, ob diese bundesrätlichen Massnahmen, die dem kurzfristigen Überleben dienen, langfristig nicht schädlich sind. Langfristige Gesundheit braucht Umstände, die uns im Moment genommen werden: Soziale Kontakte, sorgen- und angstfreier Alltag, genügend hohe Vtiamin-D3-Spiegel, Bewegung und hormonerzeugende Muskeln und, ganz wichtig, Kontakt mit Viren und Bakterien um unser Immunsystem zu trainieren!