Unspezifische und spezifische Immunabwehr Teil 2

Nach meinen beiden letzten Beiträgen ist es wohl klar, wie wichtig eine funktionsfähige unspezifische Immunabwehr, die einfachen Müllmänner, ist. 

Was braucht es dafür? Dreck, Bakterien, Viren, Pilze - kurz Training! (Und einen gesunden Darm) Zuviel Hygiene schadet - das gilt als erwiesen zum Beispiel bei Allergien. Darauf komme ich noch einmal zurück.

Zuerst zum Thema Impfungen: Gleich vorne weg: Ich halte die Idee einer Impfung eigentlich für eine kluge Idee! Aber diese kluge Idee ist vor allem klug für Infektionen, wo kaum bis keine Überlebenschance besteht! Wenden wir sie überall an, ist es wie zuviel Hygiene: Es schadet! Wenn wir den Ball immer direkt auf die spezifische Immunabwehr und die Antikörper spielen, erlahmt die unspezifische Immunabwehr - die uns vor allem, auch vor neuen Viren  am schnellsten und besten schützt. Bei den Impfungen, die in der Regel mit nicht vermehrungsfähigem Material, also inaktiven Viren, hergestellt werden, muss die unspezifische Immunabwehr ausgetrickst werden, sonst würden die Müllmanner diese Viren einfach einsammeln. Dieses Austricksen geschieht, indem man toxische Substanzen in die Impfung gibt, die die unspezifische Immunabwehr überfordern und so die spezifische aktivieren und den Körper anregen Antikörper zu bilden. Das so "verzogene" Immunsystem reagiert nun auch auf andere sich nicht vermehrende Fremdstoffe, wie Pollen und andere Allergene, ähnlich. Bei einer untrainierten unspezifischen Immunabwehr füllt die spezifische die Lücke und bekämpft auch Pollen mit Antikörpern und einer unschönen Entzündung. Das gilt dann als Allergie. Dass zu viele Impfungen mit Allergien und Autoimmunkrankheiten (Allergie mit Baggern - siehe letzten Post) wird immer klarer. Dass ein geschwächtes Immunsystem, sei es nun durch Antibiotika, Medikamente, schlechte Ernährung oder Impfungen verursacht, zu einer erhöhten Anfälligkeit für Erkrankungen führt. So lässt es sich erklären, dass mit Masernimpfungen die Masernmeningitiden zurückgehen, aber es dafür mehr andere Meningitiden gibt. Das Gleiche bei Grippeimpfungen: Weniger Grippe, aber vermehrt andere virale Infekte (Erkältungen), darunter zum Beispiel 30 % mehr Coronaviren-Infekte. Es läuft alles darauf hinaus, dass eben das Terrain (der Mensch mit seinen Abwehrkräften) wichtiger ist als der Erreger. Wenn wir das Terrain schwächen, um Erreger zu eliminieren, muss man genau wissen, was man tut, sonst ist nichts gewonnen! Das gilt für Antibiotika und Impfungen - genau weil sie wichtig und lebensrettend sind, sollten wir sie nur selten einsetzen!